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Weinen für die Polkappen - Szenarien globaler Empathie.

(Abgeschlossenes Projekt)

 

Vom 3. – 21. August 2009 richtete das Labor für kontrafaktisches Denken drei Empathiemeilen in Berlin Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln ein – mit Performance, Videoinstallation und Picknick für den Weltfrieden.

 

 

Mehr Empathie, fordern die einen. Nicht mitfühlen - sondern handeln, wollen die anderen. Was ist überhaupt Empathie?, fragen die nächsten. Wenn es um Einfühlungsvermögen und Mitgefühl geht, streiten sich die Geister. Brauchen wir einen Empathietest für Politiker und Unternehmer? Eine verpflichtende, regelmäßige Empathievorsorge für jeden, mit extra Trainings für werdende Eltern? Ist mehr Empathie ein Garant für den Weltfrieden oder führt der Gedanke zur Überwachungsdiktatur oder in eine totale individuelle und gesellschaftliche Überforderung hinein?

Das Labor für kontrafaktisches Denken spielte im August 2009 verschiedene Szenarien einer gesteigerten oder gar grenzenlosen Empathie einfach mal durch. Angenommen die Globalisierung zwänge uns, Mitgefühl – ebenso wie unsere Informationen und Produkte - über lokale Grenzen hinaus zu vertreiben, angenommen jedes verletzte Leben weltweit brächte uns zwangsläufig zum Trauern als wäre es die geliebte Großmutter, der beste Freund, das eigene Kind...

Was wären die Konsequenzen?

 

 

Das detaillierte Programm (inkl. aller Aktionen und Perfomances entlang der Emapthiemeilen und den Standorten der Videoinstallation) zum Stöbern oder Erinnern an den vielleicht empathischten August aller Zeiten gibt es HIER zum Download.